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Lexikon

Bleichen von Zähnen mit Bleaching

WELCHE METHODEN GIBT ES? IST BLEACHING SCHÄDLICH FÜR DIE ZÄHNE?

Beim Bleaching bzw. beim generellen Bleichen von Zähnen sollen Zahnverfärbungen mittels einer Wasserstoffperoxydlösung ausgeblichen werden.

Dieses Verfahren läuft so ab, dass individuell auf die Zahnreihen des Patienten abgestimmte Schienen angefertigt werden. Diese werden mit Wasserstoffperoxyd-Gel gefüllt und mehrere Stunden auf die Zähne des Patienten gesetzt werden, um einen aufhellenden Effekt zu erzielen.

Entgegen des weiterverbreiteten Mythos, dass Bleaching schädlich für die Zahnsubstanz sei belegen neuste Untersuchungen, dass das Bleichen bei sachgerechter Anwendung keine Gefahr für Zahnschmelz und –substanz darstellt.

Wird jedoch übermäßig häufig gebleicht oder zu sehr starken Bleachingprodukten gegriffen sind Schäden unter Umständen nicht auszuschließen.

Auf Chemie kann beim Bleaching trotz allem nicht verzichtet werden, da die meisten Zahnverfärbungen derart hartnäckig sind, dass sie nur mit starken Wirkstoffen eliminiert werden können.

Zähne können sowohl in Eigendurchführung Zuhause, als auch professionell beim Zahnarzt gebleacht werden. Für die Eigenanwendung gibt es verschiedene, günstige Produkte, die allerdings vielfach nicht sonderlich wirksam sind. Das selbst durchgeführte Bleaching Zuhause wird auch als „Home Bleaching“ bezeichnet.

Das professionelle Bleaching, welches nur in Zahnarztpraxen durchgeführt werden kann nennt man „Instensiv-Bleaching“.

Beim Intensiv-Bleaching gibt es zwei Vorgehensweisen, welche dem Patienten zu einem weißeren Lächeln verhelfen können: das „External Bleaching“, ein äusseres Bleichen der immer noch vitalen Zähne, und das „Internal Bleaching“, eine Bleichung von innen, aus dem Zahn heraus. Das Internal Bleaching wird hauptsächlich bei nicht mehr vitalen, wurzeltoten Zähnen angewendet.

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